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4 32 Soziales / Pflege Das Deutsche Rote Kreuz hat die Trägerschaft des Behindertenfahrdienstes für den Kreis Kleve übernommen. Auskünfte über Fahrpreise und mögliche Zahlungsbefreiungen erhalten Sie beim Deutschen Roten Kreuz. Sie können sich anmelden unter der Telefonnummer 02821/508-10 (DRK-Kreisgeschäftsstelle Kleve). ■ Wohngeld Wohnen kostet viel Geld, oft zu viel für den, der nur ein geringes Einkommen hat. Hier gewährt der Staat finanzielle Hilfe, das Wohngeld. Das Wohngeld hat die Aufgabe, ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich zu sichern. Diesen Zuschuss gibt es als ■■Mietzuschuss für den Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers, ■■ Lastenzuschuss für den Eigentümer eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung. Die Höhe des Wohngeldes hängt ab von ■■der Zahl der zum Haushalt gehörenden Familienmitglieder, ■■der Höhe des anrechenbaren Familieneinkommens und ■■der Höhe der berücksichtigungsfähigen Miete bzw. Belastung. Wohngeld wird nur auf Antrag gewährt. Sie erhalten das Wohngeld frühestens ab Ersten des Monats, in dem der Antrag bei der Wohngeldstelle eingegangen ist. Den Wohngeldantrag stellen Sie bei der zuständigen Wohngeldstelle. Diese erreichen Sie unter der Telefonnummer: 02821/99799-0, Lindenallee 33 beim Fachbereich Arbeit und Soziales. ■ Hilfen für Menschen mit Behinderung Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf selbstbestimmte Teilhabe und auf Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Wer an einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung leidet oder von Behinderung bedroht ist, hat ein Recht auf Hilfe. Je nach Art der Behinderung können eine Vielzahl von Trägern (u. a. Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitsverwaltung) und auch Leistungen in Frage kommen. Je nach Einzelfall kommen medizinische oder berufsfördernde Leistungen, finanzielle Hilfen und Vergünstigungen sowie Leistungen zur sozialen Eingliederung in Betracht. Antragsformulare zur Feststellung einer Schwerbehinderung, auf Blindengeld und auf Hilfen für hochgradig Sehbehinderte sind beim Fachbereich Arbeit und Soziales, Lindenallee 33, Tel.: 02821/99799-0 erhältlich. Schwerbehindertenausweis Seit dem 01.01.2008 werden Anträge von Bürgerinnen und Bürgern auf Feststellung einer Behinderung bei der Kreisverwaltung Kleve bearbeitet. In diesem Verfahren nach dem Schwerbehindertenrecht wird auch der Grad der Behinderung festgestellt (GdB). Die Entscheidung stützt sich auf das Neunte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB IX). Wenn eine Behinderung festgestellt wird, können Betroffene bestimmte Leistungen und Hilfen erhalten, wie zum Beispiel Freifahrt (Bus und Bahn), Parkerleichterungen oder reduzierte Steuersätze (so genannte Nachteilsausgleiche).


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