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4 31 Soziales / Pflege ■ Hilfen für den Alltag Zu Hause älter werden – die meisten älteren Menschen möchten so lange wie es möglich ist in der Wohnung bleiben, in der sie schon seit Jahrzehnten leben. Dafür ist es oftmals notwendig, die Wohnung den neuen Bedürfnissen anzupassen um ein sicheres und selbständiges Leben in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Bei Pflegebedürftigkeit werden Wohnungsanpassungsmaßnahmen bezuschusst, wenn die Durchführung der häuslichen Pflege davon abhängt und die selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen dadurch weitgehend erhalten bleibt. Anträge werden bei der zuständigen Pflegekasse gestellt. Beratung bietet z. B. der virtuelle Pflegestützpunkt des Kreises Kleve an. Außerdem halten die kreisangehörigen Kommunen sowie die Abteilung Arbeit und Soziales der Kreisverwaltung entsprechende Beratungsangebote bereit. Mahlzeitendienst/Essen auf Rädern Aufgabe des Mahlzeitendienstes ist es, Personen, die nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten in der Lage sind, sich selbst eine warme Mittagsmahlzeit zu bereiten und auch keine Möglichkeit haben, diese anderweitig, insbesondere im Wege der Verwandten- oder Nachbarschaftshilfe zu erhalten, täglich mit einem Mittagessen zu versorgen. Nutzer des Mahlzeitendienstes haben sich an den Kosten grundsätzlich mit einem Kostenbeitrag zu beteiligen. Können Teilnehmer am Mahlzeitendienst die entstehenden Kosten nicht vollständig aus Ihrem Einkommen und Vermögen aufbringen, können die nicht gedeckten Kosten auf Antrag durch den Fachbereich Arbeit und Soziales, Lindenallee 33, (Tel.: 02821/99799-0) übernommen werden. Eine Liste der Anbieter kann Ihnen dort ebenfalls ausgehändigt werden. Hausnotruf Ein Hausnotrufsystem gibt Ihnen die Sicherheit, dass im Ernstfall schnell Hilfe herbeikommt. Über einen Funksender, den Sie als Kette oder Armband stets bei sich tragen, sind Sie direkt mit der Notrufzentrale verbunden, wenn Sie Ihr Telefon gerade nicht mehr erreichen können. Information über Kosten und Geräte (bei Bedarf von der Krankenkasse bezuschusst) bieten an: ■■Caritasverband Kleve e. V., Hoffmannallee 66a – 68, Tel.: 02821/7209-0 ■■Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Kleve-Geldern, Lindenallee 73, Tel.: 02821/50830 ■■Pflegezentrum der Katholischen Karl-Leisner- Trägergesellschaft, Kostenfreie Service-Hotline täglich von 07.00 – 21.00 Uhr unter 0800/1160666 Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht Wer wenig Geld hat und bestimmte staatliche Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Grundsicherung, Blindenhilfe oder BAföG erhält, kannn sich auf Antrag von der Rundfunkbeitragspflicht befreien lassen. Menschen mit Behinderung, denen das RF-Merkzeichen zuerkannt wurde, können eine Ermäßigung beantragen. Sie zahlen einen ermäßigten Beitrag pro Monat. Taubblinde Menschen können sich auf Antrag befreien lassen. Fahrdienst für gehbehinderte Bürger Der Behinderten-Fahrdienst ist eine Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Kleve-Geldern e. V., der auch den in ihrer Beweglichkeit erheblich eingeschränkten Bürgern die Möglichkeit bieten soll, aktiver am öffentlichen Leben teilzunehmen.


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